"Unsere Soldaten haben die Wagner-Kämpfer mit ihren Aktionen erschöpft, sodass der Feind nun gezwungen ist, Spezialeinheiten und Luftangriffseinheiten in den Kampf um Bachmut einzubeziehen", sagte Syrskyi in der Erklärung. "Die Kämpfe sind auf beiden Seiten heftig." "Der Feind ist auf die sogenannte ‚syrische‘ Taktik der verbrannten Erde umgestiegen. Er zerstört Gebäude und Stellungen mit Luftangriffen und Artilleriefeuer", sagte er. Die Verteidigung von Bakhmut geht weiter. Die Situation ist schwierig, aber unter Kontrolle", fügte er hinzu.
Russland macht weiterhin Gewinne in Bachmut, erleidet dabei jedoch "erhebliche" Verluste, sagt das Institute for the Study of War (ISW) in seinem neuesten Update. Geolokalisiertes Filmmaterial, das veröffentlicht wurde, zeigt, dass die russischen Streitkräfte nordwestlich von Khromove (2 km westlich von Bachmut), im Südwesten von Bakhmut und nördlich von Sacco i Vanzetti (15 km nördlich von Bachmut) geringfügige Fortschritte gemacht haben.
Am Montag sagte der ukrainische Militärgeneralstab in seinem neuesten operativen Update, dass Russland seine Hauptanstrengungen weiterhin auf Offensivoperationen in den Gebieten Lyman, Bakhmut, Avdiivka und Mariinka konzentriert. Der britische Militärgeheimdienst geht von einer künftig stärkeren Einbindung der russischen Luftlandetruppen bei Offensivaktionen im Krieg Russlands gegen die Ukraine aus. Die in den ersten Kriegsmonaten von gravierenden Verlusten betroffenen Luftlandetruppen seien in den vergangenen Wochen mit dem Raketensystem TOS-1A ausgestattet worden, bekannt als "schwerer Flammenwerfer", heißt es im täglichen Bulletin des britischen Verteidigungsministeriums am Dienstag.
Das System sei bisher üblicherweise von einer Spezialeinheit der russischen Armee in der Ukraine zum Schutz anderer Truppenteile gegen biologische, chemische sowie nukleare Waffen verwendet worden. Einsätze bei den Luftlandetruppen, die sowohl mit Hubschraubern als auch mit Fallschirmjägern operieren, sind den britischen Geheimdienstinformationen zufolge bisher nicht bekannt.
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