Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden. Russische Truppen versuchten dem Generalstab zufolge in der Region südlich von Saporischschja den Vorstoß ukrainischer Einheiten zu stoppen und verlorene Stellungen zurückzuerobern. Dabei seien mindestens 30 Siedlungen von russischer Artillerie beschossen worden.
Nach Einschätzung britischer Militärexperten hat die ukrainische Gegenoffensive im Umkreis der Stadt Bachmut an Dynamik gewonnen. "Ukrainische Kräfte haben sowohl an der nördlichen als auch an der südlichen Flanke Fortschritte gemacht", hieß es im täglichen Geheimdienstbericht zum Krieg in der Ukraine des Verteidigungsministeriums in London am Montag. Insgesamt schätzen die Briten die russischen Kapazitäten, ihre Kräfte entlang der Hunderte Kilometer langen Frontlinie zu verstärken, als gering ein. Es gebe kaum Hinweise, dass Russland über irgendwelche nennenswerten Reserven an einsatzbereiten Bodentruppen verfüge, hieß es in der Mitteilung weiter.
Die Ukraine habe seit Beginn der Gegenoffensive rund 130 Quadratkilometer von russischen Streitkräften entlang der Südfront zurückerobert, sagte die stellvertretende ukrainische Verteidigungsministerin Hanna Maliar. "Die Situation im Süden hat sich in der vergangenen Woche nicht wesentlich verändert", sagte Maliar dem nationalen Sender. Sie fügte hinzu, dass entlang des östlichen Teils der Frontlinie, der die Richtungen Lyman, Bachmut, Awdijiwka und Maryinka umfasst, in der vergangenen Woche etwa 250 Kampfhandlungen stattgefunden hätten.
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